CAMPING & KOCHEN

Gerade beim Thema Zelten sollte man versuchen nicht zu sehr zu sparen. Uns war klar, dass wir gut schlafen mussten, das hieß trocken, warm und bequem. Denn wenn man schlecht schläft, kann man den folgenden Tag meistens auch schon vergessen. Vor allem, wenn es nicht bei einer schlechten Nacht bleiben würde, sondern zwangsweise jede Nacht so wäre. Daher sind bequeme Isomatten, warme Schlafsäcke und ein robustes Zelt extrem wichtig.

Alles rund ums Zelten

Anz.ProduktProduktbezeichnung /
Beschreibung
AnmerkungReview
1ZeltHilleberg Staika 2Vier JahreszeitenzeltJa
1Footprintpassend zum Staika 2 Zeltreduziert die Feuchtigkeit
und schützt das Zelt
2Isomatten
Schlafen
Mountain Equipment Aerostat Synthetic 7.01x wide regular
1x long
Ja
2SchlafsäckeEXPED-Comfort -5° – Down sleeping bagGröße L – left
2Innen-
schlafsäcke
Cocoon MummyLiner Mumienschlafsack, Baumwollewaschbar;
zusätzliche Wärme
2KissenCocoon Air-Core Camp Pillow, Kissen aufblasbarwinziges Packmaß
hoher Komfort
1SchlafmaskeOhropax Schlafmaske 3Dfür Marielle unverzichtbar
2OhropaxOHROPAX soft Schaumstoff-StöpselUnverzichtbar für uns!
1Isomatte
Sitzen
Isomatte mit Aluminiumbeschichtung /
Alu-Thermomatte
zum draußen Sitzen;
Notfallmatte
2Stühlefaltbarer CampingstuhlLuxus pur 🙂Ja
1WäscheleineSea to Summit The Clotheslineunverzichtbar
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Kochen und Essen

Anz.ProduktProduktbezeichnung /
Beschreibung
AnmerkungReview
1AllesbrennerOptimus Kocher NOVA MultifuelkocherJa
1BrennstoffflaschePrimus Brennstoffflasche für Benzin / Petroleumkocher mit DruckpumpenDarauf achten, dass diese für Benzin
geeignet ist
2FeuerzeugeFeuerzeug mit Zündstein
2TöpfeKochtöpfePfanne gegen 3 Liter Topf gtauscht
1Kaffee-/TeekanneKaffe-/Teekanneaussortiert
1Messer scharfOpinel Carbon Messer No. 8 Klappmesser
BesteckReisebesteck-Sets aus Kunststoff2x Löffel, 1x Schmiermesser
2SchüsselnSchalen aus Kunststoff
2TassenEmaille Tasse,
Camping Tasse
1ThermobecherDoppelwandiger Edelstahl-Isolierbecher, 280 ml
1KaffeefilterOutdoor Handfilter, Kaffeefiltergeht sehr langsamJa
1WasserfilterSawyer Mini Water Filtration Systembisher noch nicht gebraucht
3TrinkflaschenElite Trinkflasche Maxi Corsa, 950 mleine kaputt, gegen 1,5L pet getauscht
1WassersackOrtlieb Dusch- und Wassersackimmer leicht undicht
1TrockentuchMikrofaser Handtuch
1SpülbürsteSpülbürstetrocknet besser
als Schwämme
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Reviews – Unsere Erfahrungsberichte

Hilleberg Staika 2

Vorab: Wir mögen das Hilleberg Staika 2 sehr und sind damit wirklich zufrieden. Nachdem wir zuerst ein Tunnelzelt hatten, mussten wir auf einer unserer Fahrradtouren feststellen, dass man damit ganz schöne Probleme bekam, wenn man keine Heringe in den Boden bekommt, denn Tunnelzelte stehen einzig und allein dadurch, dass man sie abspannt. Uns war es aufgefallen, als wir in einer Bauruine campieren wollten, da es so stark regnete. Aber nicht nur Beton wird problematisch für ein Tunnelzelt, sondern auch steiniger Boden, Sand oder Schnee. Daher entschieden wir uns mit dem Staika 2 für ein Kuppelzelt, das auch ohne Abspannen stehen kann. Es ist auch super schnell und einfach aufgebaut und kann auch ohne Schwierigkeiten von nur einer Person aufgebaut werden.
Ein weiterer Vorteil an diesem bzw. allen Hilleberg-Zelten ist, dass man das Innenzelt herausnehmen kann. Das bedeutet, dass man das Innenzelt, wenn es regnet, im geschlossenen Zelt aushängen und trocken verstauen kann, bevor man das nasse Außenzelt abbaut. Das hat uns schon oft den Tag gerettet, denn auch wenn man tagsüber nicht trocknen kann, so ist doch zumindest die Innenkabine trocken. Außerdem kann man, wenn das Innenzelt ausgehangen ist, unter dem Außenzelt sitzen und essen oder sogar bei geöffneter Tür Kochen, ohne dass man dabei die ganze Zeit im Regen steht.
Wir haben auch schon einen Sturm im Zelt mitgemacht, was kein Problem ist, wenn man es richtig abgespannt hat. Darüber hinaus besteht der Zeltstoff aus einem sehr reißfesten Material und hat Zwischennähte gezogen, sodass ein kleines Loch nicht einfach weiter einreißen kann. Das Material ist sogar so durchdacht, dass sich kleine Löcher reparieren lassen, indem man den Zeltstoff an der entsprechenden Stelle einfach feste mit den Fingern verreibt. Dadurch verschieben sich die Fasern und das Zelt ist wieder Loch-frei.
Gegen zu viel Feuchtigkeit und als zusätzlichen Schutz für den Zeltboden verwenden wir einen passenden Footprint, der sich ebenfalls einfach ein- und aushängen lässt, aber im Grunde immer angebracht bleibt. Das Zelt hat außerdem eine Haube, wodurch man auch bei Regen oder Schnee das Zelt oben zum Lüften öffnen kann, denn die Haube verhindert das Eindringen von Regen/Schnee von oben.
Das einzige Manko, das wir bisher feststellen konnten: für zwei Personen ist es bei kaltem Wetter doch recht eng. Im Sommer ist der Platz ok, aber wenn man im Winter noch seine ganzen Schichten von Kleidung irgendwo im Zelt verstauen muss, reicht der Platz in der Kabine kaum. Zumindest nicht, wenn man so groß ist, wie wir es sind.
Davon abgesehen sind wir aber sehr zufrieden und hoffen sehr, dass uns dieses Zelt unsere ganze Reise über begleiten wird.

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Isomatte – Mountain Equipment Aerostat Synthetic 7.0

Einige werden es sicherlich mitbekommen haben, dass wir zu Beginn einen eher schlechten Lauf hatten, was unsere Isomatten betraf. Es sei dazu gesagt, dass das andere Matten waren als die hier aufgeführte. Zwei Matten hatten ein undichtes Ventil und die dritte Matte platzte mitten in der Nacht und flutete unser Zelt mit den enthaltenen Daunen und sorgte dafür, dass Henning eine ziemlich harte Nacht auf dem Boden mit der dünnen Isomatte verbrachte, die eigentlich nur zum Sitzen gedacht war. Daraufhin holte er sich eine günstige Matte von Decathlon. Diese gab aber im Sommer bei extremer Hitze irgendwann den Geist auf und wurde gegen eine etwas bessere von Decathlon ersetzt. Diese war so zwar ganz ok, aber als es nachts wieder einstellig wurde, musste endlich wieder was vernünftiges her.
Also griff Henning ebenfalls auf die Matte zurück, auf der ich nicht nur bereits seit einem halben Jahr selig schlummerte, sondern die auch während unserer Urlaubstouren immer im Einsatz gewesen war und offenbar hielt, was sie versprach. Die Isomatte „Aerostat Synthetic 7.0“ von Mountain Equipment. Henning nahm diese in „Long“, während ich auf „Regular Wide“ schlafe.
Diese Matten sind nicht nur klein und leicht, sondern isolieren auch durch ihre Synthetik Füllung bis -12°C gegen Kälte vom Boden. Damit nicht zu viel Feuchtigkeit in die Matte gerät und einem vom Aufpusten nicht schwindelig wird, ist der Transportbeutel der Isomatte zeitgleich auch der Pumpsack, sodass mit 7-10 mal pumpen die Matte gefüllt ist. Schlafen tut man aufgrund der Aufteilung in einzelne Kammern wie ein Baby. Nichts schläft ein, nichts drückt und man wacht erholt auf. Und auch das tägliche Auf- und Abbauen macht sie gut mit. Für jeden, der gerne bequem schläft sehr zu empfehlen.

Tipp: Tatsächlich ist die richtige Isomatte oft ein großes Problem bei Radreisenden, da diese meist nicht dafür ausgelegt sind täglich auf und abgebaut werden. Entsprechend gibt oft das Ventil als erstes durch die häufige Belastung auf und wird undicht, wodurch die Matte meist über Nacht langsam Luft verliert und man am nächsten Morgen mit dem Hintern auf dem Boden liegt. Daher empfiehlt es sich beim Auf- und Abbauen mit den Ventilen vorsichtig umzugehen und an den Kleberändern immer eine Gegenkraft zur Zugbewegung am Ventil zu erzeugen

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Unser faltbarer Campingstuhl

Luxus pur. Zum einen natürlich was das Gewicht angeht, schließlich kann man sich genauso gut auf den Boden setzen. Zum anderen ist es aber purer Luxus, weil es unglaublich herrlich ist sich nach einem langen Tag im Sattel abends nicht in das matschige Feld oder die nasse Wiese setzen zu müssen, sondern sich einfach bequem und trocken in seinen Stuhl setzen und entspannt zurücklehnen kann. Daher ist dieser Stuhl zwar nicht optimal was Gewicht und Packmaß betrifft, aber trotzdem ist er eines der letzten Dinge, die wir aussortieren würden, da er uns einfach so viel Komfort bietet und von dem hat man ohnehin nicht unbedingt viel auf einer solchen Reise. Daher sagen wir immer, dass sich Radreisende in zwei Kategorien aufteilen: Die mit Stuhl und die ohne. Wir können Dir nur sehr ans Herz legen in die erste Kategorie einzutreten. Wir haben definitiv die bequemeren Plätze.

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Optimus Kocher Multifuel – Allesbrenner

Dieser Kocher ist jeden Cent wert. Er ist zwar zu Beginn in der Anschaffung etwas teurer, dafür kann man danach aber mit etwa 1€ für eine Woche kochen. Denn wir betreiben den Kocher mit Benzin, wobei er ein Allesbrenner ist und auch mit Diesel, Petroleum und vielem mehr betrieben werden kann. Wir haben uns für Benzin entschieden, da Benzin überall zu bekommen ist und nicht so stark rußt wie Diesel. Dementsprechend sparen wir uns nicht nur die Zeit und die Nerven alle paar Tage nach einer neuen Gaskartusche suchen zu müssen, die dann auch noch die richtige Verbindung haben muss, sondern auch das Geld für diese recht teuren Kartuschen. Umgerechnet hat man die Anschaffungskosten aber bereits nach knapp drei Monaten wieder raus. Zudem hat der Optimus Kocher gegenüber einem Gasbrenner den entscheidenden Vorteil, dass er auch bei Minustemperaturen problemlos läuft, während man bei solchen Temperaturen mit einer Gaskartusche nicht einmal Wasser zum Kochen bringt. Die Handhabung ist sehr einfach, die Wartung nicht allzu kompliziert und auch der Kundenservice ist ausgesprochen gut, wenn man doch mal ein Problem hat. Lediglich die Geräuschkulisse ist gewöhnungsbedürftig, da der Kocher das Benzin, das mit Druck aus der Brennstoffflasche kommt, zerstäubt und dann verbrennt, ist der Kocher relativ laut. Noch einen Vorteil bietet der Kocher, da er so klein ist und über einen Schlauch mit der Brennstoffflasche verbunden ist, steht auch der Topf beim Kochen sehr niedrig, wodurch das Ganze nicht nur weniger windanfällig ist und leichter abgeschirmt werden kann, sondern wodurch es auch nicht so eine wackelige Angelegenheit ist. Wir können uns kaum einen besseren Kocher vorstellen und würden diesen immer wieder kaufen.

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Outdoor Kaffeefilter

Henning hat bereits eine wahre Odyssee an Kaffeefilter-Experimenten hinter sich. Vom Versuch ganz herkömmliche Filter für die Kaffeemaschine zu verwenden, die unter dem Gewicht aber leider reißen, über löslichen Kaffee, der schlichtweg zu teuer ist und den Versuch Kaffeepulver einfach so aufzubrühen und sich zu bemühen möglichst wenig Pulver mitzutrinken bis hin zu diesem Kaffeefilter. Dieser Filter lässt sich auf die Tasse klemmen, dann wird oben ganz normal das Pulver eingefüllt und heißes Wasser drauf gegossen. Nun rinnt der fertige Kaffee langsam unten in die Tasse. Tendenziell funktioniert es ganz gut, hat aber zwei Schwachstellen. Zum einen darf das Pulver nicht zu fein sein, da sich sonst die Membran des Filters zusetzt und keine Flüssigkeit mehr durchkommt. Zum anderen kühlt der Kaffee schon beim Vorgang des Aufbrühens ziemlich stark ab, wenn es draußen kalt ist, einfach weil es eine Weile dauert, bis das Wasser durch den Filter gelaufen ist. Hat aber wiederum den Vorteil, dass man den Kaffee, wenn er denn dann fertig ist, sofort trinken kann. Bisher aber definitiv die praktikabelste und beste Lösung, wenn man nicht extra eine Bialetti mit sich herumfahren möchte.

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