Naturgewalten, verrückte Hunde und Leidensgenossen
Wir kommen in Griechenland vollkommen anders an als bisher in allen anderen Ländern auf unserer Reise. Waren wir bisher meist mit dem Fahrrad und drei Mal mit einem Schiff angekommen, überqueren wir dieses Mal die Grenze zu Griechenland mit einem Reisebus. Wir haben in Sofia (Bulgarien) den Bus bestiegen, um aus dem nasskalten Wetter zu kommen. Daher rollen wir dieses Mal ohne jegliche Anstrengung über die Grenze und kommen nach insgesamt knapp 350 km an unserer Endstation in Thessaloniki an. Als wir dort den Bus verlassen, empfängt uns die griechische Luft mit einer warmen Umarmung und waren wir uns vorher nicht bereits zu 100 % sicher die richtige Entscheidung getroffen zu haben, als wir uns entschieden einen Teil der Strecke mit dem Bus zu fahren, sind wir es nun definitiv.
Wir laden unsere Taschen auf die Fahrräder, orientieren uns kurz mittels Google Maps und treten in die Pedale. Im griechischen Verkehr sind extrem viele Roller unterwegs und entsprechend schwimmen wir einfach so mit und die Autofahrer sind es offensichtlich gewohnt, dass ein zweirädriges Gefährt nicht so schnell unterwegs ist wie sie selbst und entsprechend können wir trotz des recht chaotischen und dichten Verkehrs ganz entspannt mitrollen. Zunächst steuern wir ins Zentrum von Thessaloniki an, wo wir ein Apartment für drei Nächte gebucht haben, um gesund zu werden bevor wir Griechenland erkunden. Wir beide sind noch immer reichlich angeschlagen vom bulgarischen Wetter und hatten uns auch in Sofia überhaupt nicht erholen können, da wir damit beschäftigt waren bei Nebel und Kälte unsere Wäsche durch die halbe Stadt zu fahren (unsere Gastgeberin hatte leider keine Waschmaschine), Erkundigungen am Busbahnhof einzuholen und die Wohnung, in der wir zusammen mit einer deutschen Auswanderin wohnen durften, lud leider überhaupt nicht zum Entspannen oder Wohlfühlen ein. Daher würden wir das nun nachholen, bevor wir uns auf den Weg Richtung Athen machten.




Nach drei Nächten im Warmen und in einem Bett fühlen wir uns deutlich besser und machen uns an die Weiterfahrt. Es geht gen Süden Richtung Athen und wir sind gespannt, was uns unterwegs erwartet. Wir können sogar im T-Shirt und kurzer Hose losfahren und genießen das warme Gefühl der Sonne auf der Haut. Unglaublich, wie sehr wir das vermisst haben und welchen Einfluss Wetter und Temperaturen auf unser Gemüt und die Stimmung haben. Den Großteil des Tages fahren wir zwischen abgeernteten Baumwollfeldern hindurch und zwischenzeitlich sieht es an den Straßenrändern aus, als ob es geschneit hat, da sich dort die Baumwollbüschel sammeln und eine weiße Schicht bilden. Gegen Abend erreichen wir auch endlich das Meer und beschließen in einem kleinen Moorgebiet nach einem Zeltplatz zu suchen. Zunächst scheint das keine allzu gute Idee gewesen zu sein, denn im Moor kann man nicht besonders gut zelten, wie uns nun auch bewusst wird und so rollen wir immer weiter auf einer Art Holzsteg hindurch. Plötzlich entdecken wir zwar keinen Zeltplatz, aber in der Ferne einen anderen Radreisenden.




Schließlich holen wir auf und treffen ihn an dem Punkt, den wir uns zum Campen auf Maps markiert hatten, einen Vogelbeobachtungspunkt. Scheinbar hatte er die gleiche Idee und so lernen wir Ben kennen, einen Franzosen, der seit sieben Monaten unterwegs und auf dem Rückweg nach Frankreich ist. Wir beschließen gemeinsam auf der Wiese um den Beobachtungspunkt zu zelten, wo es sogar fließendes Wasser gibt und zum Glück überhaupt nicht sumpfig ist. Nachdem wir zunächst eine ganze Zeit geredet haben, werden wir zu Sonnenuntergang alle geschäftig und bauen unsere Zelte auf. Kochen tun wir zwar in getrennten Töpfen, aber doch zusammen und unterhalten uns dabei immer weiter und sitzen noch eine ganze Weile, nachdem wir schon mit Essen fertig sind, zusammen und genießen die Gesellschaft der anderen. Schließlich wird es jedoch wirklich Zeit schlafen zu gehen und als wir die Zähne putzen stimmen plötzlich unzählige Goldschakale um uns herum ihren Gesang an und wir stimmen zu dritt aus vollem Hals mit ein und freuen uns über dieses Erlebnis. Keiner von uns hat zuvor schon mal einen Goldschakal heulen hören und hier gibt direkt ein ganzer Chor um uns herum eine Vorstellung. Wunderschön.







Da Ben in die andere Richtung als wir unterwegs ist, trennen sich unsere Wege am nächsten Morgen nach einem gemeinsamen Frühstück bereits wieder. Solche kurzen Begegnungen sind immer schade, aber dennoch schön, denn es ist einfach angenehm sich mit einem „Leidensgenossen“ auszutauschen, da dieser natürlich ein vollkommen anderes Verständnis für bestimmte Dinge hat als ein Außenstehender oder jemand, der eine andere Art der Bewegung gewählt hat. Nun sind wir wieder zu zweit unterwegs und pflücken auf unserem weiteren Weg am Straßenrand unsere ersten Kiwis. Diese sind allerdings noch so weit davon entfernt reif zu sein wie die Erde vom Mond und wir haben mehr das Gefühl in ein „Center Shock“ zu beißen als in eine Kiwi. Abgesehen davon sind sie steinhart und man könnte jemandem damit vermutlich die Birne einhauen. Schade.




Dafür tut sich auf unserem weiteren Weg eine sehr schöne Landschaft auf. Links liegt das Meer und rechts ragen hohe Berge, unter anderem der Olymp auf, dessen Spitze bereits schneebedeckt ist. Ein beeindruckender Anblick, den wir nicht in der Lage sind mit unserer Kamera einzufangen. Allerdings biegen wir bei Platamonas wieder vom Meer Richtung Inland ab, wo wir entlang des Pinios durch eine Schlucht fahren. Am Ende der Schlucht überrascht uns jedoch der Regen und trotz Regenkleidung flüchten wir uns schließlich unter das Vordach eines Cafés. Hinein gehen wir nicht, denn es ist wie fast alles hier in Griechenland, viel zu teuer für unser täglich zur Verfügung stehendes Budget. Also versuchen wir uns mit ein bisschen Rumzappeln warm zu halten, informieren uns über Möglichkeiten von Athen aus mit der Fähre in die Türkei zu kommen und als es nicht mehr aus Eimern, sondern nur noch aus kleinen Gießkannen zu regnen scheint, fahren wir weiter.







Abends sind wir auf der Suche nach einem Zeltplatz und biegen inmitten von Feldern an einer einsamen Nebenstraße auf eine Schotterpiste ab. Wir entdecken zwei Hunde, welche uns ebenfalls gesehen haben und sie fangen sofort an zu bellen. Erst mal nicht weiter schlimm, wir haben uns bisher auch im Balkan nicht von Hunden verschrecken lassen, einfach keine Angst zeigen und ruhig bleiben. Also fahren wir weiter, bis wir bemerken, dass sich in dem Feld rechts von den Hunden immer mehr Hunde erheben und ebenfalls mit ins Gebell einstimmen. Wir fangen an zu zählen: 5, 6, 7, 8… 12. 12 Hunde, also ein Rudel. Und dieses Rudel scheint alles dran zu setzen sein Revier verteidigen zu wollen und die ersten Hunde stürmen in unsere Richtung los. Zum ersten Mal überhaupt entscheiden wir uns aufgrund von Hunden den Rückzug anzutreten. Wir drehen ab und hoffen, dass es damit gut ist, wenn die Hunde bemerken, dass wir verschwinden. Ist es aber nicht. Die Meute jagt uns hinterher und der Abstand, der zu Beginn glücklicherweise gute 400 m betragen hat, schwindet zunehmend. Selbst als wir mit hoher Geschwindigkeit wieder auf die Nebenstraße einbiegen, lassen sie nicht ab und wir fangen an ihnen entgegenzuschreien und versuchen weiter an Geschwindigkeit zu gewinnen, um uns möglichst schnell weiter aus und von ihrem Revier zu entfernen. Nach einer gefühlten Ewigkeit lassen sie schließlich ab. Der erste Hund ist vielleicht nur noch 30 m von uns entfernt, aber endlich bleibt auch er stehen.
Wir suchen also weiter und finden nochmals eine geeignete Stelle und hoffen, dass diese weit genug von der Meute entfernt ist, aber da zwischen uns und der Meute schon wieder das Revier eines anderen Hundes lag, sind wir guter Dinge. Leider hat der Schrecken dieses Tages damit allerdings noch kein Ende. Wir haben uns grade eine gute Nacht gewünscht, als wir plötzlich nicht allzu weit entfernt ein tiefes Grollen hören. Dieses Mal ist es allerdings nicht das Grollen eines Hundes, sondern das Grollen des Donners. Ein Gewitter ist im Anmarsch und wir befinden uns mitten auf einer weiten, flachen Ebene und ragen mit unseren Fahrrädern wie Antennen hervor. Schnell kramen wir ein Handy hervor und prüfen den Regenradar, auf dem man beobachten kann, wohin Regen und Gewitter mit der Zeit ziehen. Dieses Mal haben wir Pech, das Gewitter wird genau über uns herziehen. Scheiße. Wir strecken den Kopf aus dem Zelt und schauen, wie schlecht unsere Position tatsächlich ist. In einiger Entfernung befinden sich noch einige Hochspannungsmasten und wir setzen darauf, dass der Blitz eher dort reingeht als in unser Zelt. Die Räder schieben wir sicherheitshalber noch etwas weg. Als es jedoch wieder anfängt zu schütten, verkriechen wir uns ins Zelt. Allerdings schlafen wir nicht und versuchen es auch nicht, sondern nehmen die sogenannten „Gewitterhocke“ ein und warten. Unsere elektronischen Sachen haben wir draußen verstaut, um nicht getroffen zu werden, wenn ein Akku platzt. Immer wieder blitzt es und der Donner grollt. Wir zählen die Sekunden zwischen Blitz und Donner, um die Entfernung einschätzen zu können und als das Gewitter bis auf einen Kilometer herangekommen ist, sagen wir uns, dass wir uns lieben und dass wir trotzdem genau das Richtige gemacht haben. Dann hoffen wir nur noch. Wir wissen natürlich, dass wir in der Gewitterhocke eigentlich außerhalb des Zeltes sein müssen, um mindestens 5 m Abstand zueinander zu haben, aber wenn schon was passiert, dann doch bitte zusammen. Nach über einer Stunde werden die Abstände zwischen Blitz und Donner zum Glück größer und wir fangen an uns zu entspannen. Wir waren vollkommen verkrampft und die Beine sind uns längst eingeschlafen. Völlig fertig legen wir uns hin und können endlich schlafen. Ohne wirklichen Schutz einem Gewitter ausgesetzt zu sein, lässt einen wirklich erkennen, wie klein man ist und welche Gewalt die Natur über die Welt und uns Menschen hat.


Am nächsten Morgen sind wir ziemlich gerädert, treffen dafür aber eine Entscheidung, die uns eine Kehrtwende machen lässt. Bevor das Gewitter gestern über uns hereingebrochen war, hatten wir uns weiter mit den Möglichkeiten beschäftigt von Athen aus in die Türkei zu kommen und mussten am Ende feststellen, dass uns das Ganze pro Person mindestens 150 € kosten würde. Wir waren uns einig, dass das viel zu viel Geld war, nur weil wir nach Athen fuhren und dann von dort wegkommen mussten. Also hatten wir unsere Pläne wieder einmal geändert und machten uns daher nach dem Frühstück auf den Weg zum Bahnhof in Larissa. Dort kauften wir uns für 13 % dessen, was wir sonst von Athen aus für Fähren hätten berappen müssen, Zugtickets und fanden uns einige Stunden später in Thessaloniki wieder. Wir hatten beschlossen zurück zum Start zu kehren und nochmal anzufangen. Dieses Mal würden wir von hier allerdings gen Osten fahren und somit die Türkei mit dem Fahrrad erreichen, was uns ohnehin wesentlich lieber war.



Und so starteten wir erneut von Thessaloniki aus. Und obwohl das Wetter hier oben inzwischen spürbar kühler geworden war, hatten wir dennoch deutlich besserer Laune, da uns die Lösung mit den ganzen Fähren ohnehin nicht gefallen hatten und wir noch immer keine Menschen sind, die große Städte mögen, eigentlich verstärkt sich sogar durch die Reise immer mehr das Gegenteil und wir daher auch gut ohne einen Athen-Besuch leben konnten. Also fuhren wir nun wieder immer gen Osten und entdeckten unterwegs Pelikane, Flamingos, eine Landschildkröte, die wir von der Straße retteten und schöne, weniger touristische Orte, vor allem bevor wir wieder zur Küste kamen. Außerdem durften wir feststellen, dass die Griechen ein wirklich freundliches Volk zu sein schienen. Trotz der Spannungen in der Vergangenheit zwischen Deutschland und Griechenland. Wir wurden immer freundlich gegrüßt oder man winkte oder lächelte uns zu, wobei wir auch merkten, dass man hier vom Tourismus lebte, denn die Einladungen, die wir im Balkan so oft erfahren hatten, blieben bis auf eine Einladung von einemdeutschen Auswanderer-Paar aus. Dieses baute sich zur Zeit ein Haus um und bot uns Obdach an, als es während unseres Gesprächs anfing zu regnen und mit dem wir einen herrlichen Abend bei selbstgemachtem Glühwein verbrachten. Aber wir erwarteten auch nicht eingeladen zu werden. Das sollte man nie, denn wenn Einladungen dann ausbleiben, ist man enttäuscht, dabei kann ein Land auch ohne Einladungen herrlich sein.































Wir folgten der Küste, Henning probierte ab und an sein Glück beim Angeln, nur Schwimmen gingen wir nicht, dafür war es uns zu kalt. Stattdessen steuerten wir eine heiße Quelle an, die an der griechischen Küste zu finden ist. Früher wurden diese heißen Quellen und die damit verbundenen positiven Effekte kommerzialisiert und es gab ein richtiges kleines Resort und man musste Eintritt zahlen. Inzwischen ist jedoch alles verlassen und die Gebäude von Vandalen zerstört und beschmiert. Dennoch fanden wir, als wir eines der verlassenen Gebäude betraten und uns umsahen, zwei ältere griechische Damen, die in einem vollkommen vom im Wasser gelösten Eisen rotgefärbten Becken saßen, in einem Raum, der alles andere als schön war und das heiße Wasser genossen und sich unterhielten. Das war uns dann allerdings doch zu bedrückend und wir gingen lieber hinaus zum kalten Fluss, in den ebenfalls das heiße Wasser hineinfloss und wo man entsprechend in einem natürlichen Becken draußen im warmen Wasser herumdümpeln konnte. Solche Dinge liebten wir. Dinge, welche die Natur geschaffen hat und die einfach beeindruckend, faszinierend und wunderschön sind und die sich der Mensch nicht besser hätte ausdenken können. Schließlich kehrten wir zu unseren Rädern zurück und stutzten. Dort an unseren Fahrrädern war ein Pärchen und fummelte daran herum. Die Panik hielt sich allerdings in Grenzen, denn neben den beiden standen ebenfalls stark beladene Fahrräder und als sie uns sahen, lachten sie, entschuldigten sich und sagten, dass sie sich anschauen wollten, wie wir etwas gelöst hatten.






So lernten wir an diesem Abend noch Dafne und Vitor kennen, die aus Argentinien und Brasilien stammten und nachdem wir bemerkt hatten, dass wir alle in die gleiche Richtung fahren wollten, beschlossen wir den restlichen Tag zusammen zu fahren und gemeinsam zu zelten. Wir fuhren jedoch nicht mehr weit, denn schon nach nur 5 km, die wir so weggelabert hatten, entdeckten Henning und ich einen Zeltplatz, der uns gut geeignet schien. Auf einem Hügel, der hoch über dem Meer thronte, stand die Ruine eines Turmes. Das schien uns perfekt und das war er auch tatsächlich. Bis heute ist dieser Platz einer der schönsten Zeltplätze auf unserer Reise gewesen. Nachdem wir aufgebaut hatten, kochten wir gemeinsam und unterhielten uns. Dafne und Vitor waren ursprünglich mit Rucksäcken in Italien gestartet und hatten sich erst in Griechenland überlegt auf Fahrräder umzusteigen und entsprechend neugierig waren wir alle auf die Geschichten der anderen.







Am nächsten Tag fuhren wir aufgrund sehr unterschiedlicher Rhythmen und Geschwindigkeiten getrennt voneinander weiter, wollten aber in Kontakt bleiben. Und nur eine Woche später trafen wir uns wieder, als wir uns gemeinsam ein Apartment in Alexandroupolis nahmen. Es war Starkregen für die Region gemeldet, der Wind machte es einem jetzt schon fast unmöglichen Fahrrad zu fahren und da niemand von uns eine Möglichkeit bei jemandem unterzukommen, gefunden hatte, beschlossen wir uns ein Apartment zu teilen und in Gesellschaft das schlechte Wetter auszusitzen. Wir genossen die Zeit, denn so sehr Henning und ich uns auch mögen und so sehr wir diese gemeinsame Reise genießen, ist es trotzdem immer schön mal ein anderes Gesicht zu sehen und die Möglichkeit zu haben auch mit jemand anderem zu sprechen und eine andere Sicht auf bestimmte Dinge zu hören. Aber auch als wir Alexandroupolis nach drei Tagen wieder verließen, trennten wir uns dieses Mal nicht mehr, denn wir hatten beschlossen gemeinsam die Grenze zur Türkei zu überqueren. Entsprechend erreichten wir zwei Tage später nicht wie sonst zu zweit, sondern zu viert die griechisch-türkische Grenze und waren wieder bereit für neue Abenteuer, die dort auf uns warteten.







Tolle Eindrücke und Einblicke !!!
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Hallo Mäuschen mein Schatz,
du hast es wieder super interessant geschrieben.
Habe dich ganz dolle lieb Mama
Mit freundlichen Grüßen
Margit Oberkandler
Tel. (02335) 60206
Firma
Karl Koßmann Inh. Uwe Koßmann e.K.
Gutenbergstraße 20
58300 Wetter
Geschäftsführer: Uwe Koßmann
Handelsregister: Hagen HRA 474
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